Meine Werte sind die Grundlage meiner Arbeit. Sie bestimmen, wie ich Training gestalte, wie ich Menschen begegne und was ich ihnen mitgeben möchte. Denn am Ende geht es für mich nicht nur darum, was wir trainieren, sondern was dabei entsteht.

Du hast Fragen, möchtest wissen, ob aktuell noch ein Platz frei ist, oder suchst ein individuelles Angebot, das zu dir oder deinem Kind passt? Dann melde dich gerne direkt bei mir: 0151-20044036 oder Toni.Malachow@ktev.de



Wofür ich stehe

Jeder Mensch kann etwas. Manchmal muss man nur herausfinden, was.

Für mich beginnt gutes Training nicht mit einem festen Trainingsplan. Es beginnt mit dem Menschen vor mir.

Was kann dieses Kind schon? Was traut es sich noch nicht? Was macht ihm Spaß? Was braucht es, um mitzumachen? Und was kann ich verändern, damit aus einem „Das geht nicht“ vielleicht doch ein „Ich probiere es“ wird?

Deshalb sieht Training bei mir nicht für alle gleich aus. Ein dreijähriges Kind braucht etwas anderes als ein Zehnjähriger. Ein Mensch mit Behinderung vielleicht eine andere Erklärung, anderes Material oder einfach mehr Zeit. Manche brauchen eine Herausforderung, andere zunächst Sicherheit. Und manchmal braucht es eine Idee, auf die vorher noch niemand gekommen ist.

Nicht der Mensch muss zum Training passen. Das Training muss zum Menschen passen.

Freude ist kein Nebeneffekt

Natürlich geht es im Sport um Bewegung, Koordination, Technik, Kraft und Ausdauer. Aber das allein ist mir zu wenig.

Ich möchte Kinderaugen leuchten sehen. Ich möchte erleben, wie aus anfänglicher Unsicherheit plötzlich Begeisterung wird. Wie jemand etwas schafft, das gestern noch unmöglich erschien. Wie aus einzelnen Kindern eine Gruppe wird und aus einem „Ich kann das nicht“ irgendwann ein ziemlich stolzes „Nochmal!“.

Diese Momente sind für mich keine Zugabe zum eigentlichen Training. Sie sind ein Teil davon.

Denn wer Freude an Bewegung erlebt, möchte sich bewegen. Wer sich etwas zutraut, probiert Neues aus. Und wer erlebt, dass Anstrengung zu einem Erfolg führen kann, nimmt daraus weit mehr mit als eine bessere Vorhand.

Entwicklung lässt sich nicht in Altersklassen pressen

Altersgerecht zu arbeiten bedeutet für mich mehr, als Übungen für Drei-, Acht- oder Zwölfjährige auszuwählen.

Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten, Temperamente und Bedürfnisse mit. Deshalb schaue ich nicht nur darauf, wie alt jemand ist, sondern darauf, wo dieser Mensch gerade steht.

Manchmal bedeutet Förderung, einen Schritt weiterzugehen. Manchmal bedeutet sie, einen Schritt kleiner zu machen. Und manchmal muss man einen ganz anderen Weg ausprobieren.

Mein Anspruch ist nicht, dass alle am Ende dasselbe können. Mein Anspruch ist, dass jeder die Chance bekommt, sich weiterzuentwickeln.

Inklusion bedeutet: Wir finden einen Weg

Seit vielen Jahren trainiere ich Menschen mit und ohne Behinderung. Dabei habe ich eines immer wieder erlebt: Vieles, was zunächst nicht möglich erscheint, braucht vor allem eine andere Idee.

Dann verändern wir Regeln. Wir passen Übungen an. Nutzen anderes Material. Teilen Aufgaben anders auf. Probieren aus. Verwerfen wieder. Und finden eine Lösung.

Inklusion bedeutet für mich deshalb nicht, jemanden irgendwie mitmachen zu lassen.

Es bedeutet, Bedingungen zu schaffen, unter denen echtes Mitmachen möglich wird.

Und davon profitieren oft alle.

Stärke zeigt sich nicht nur in Muskeln

Sport bietet unzählige Situationen, in denen Kinder etwas über sich selbst lernen.

Sich etwas trauen. Verlieren können. Noch einmal versuchen. Die eigenen Grenzen wahrnehmen. Nein sagen. Rücksicht nehmen. Sich behaupten. Verantwortung übernehmen. Anderen helfen. Hilfe annehmen. Einen Erfolg feiern, ohne andere kleinzumachen.

Seit 2008 beschäftige ich mich intensiv mit Gewaltprävention und der Prävention sexualisierter Gewalt. Diese Erfahrung prägt auch meine Arbeit als Trainer.

Kinder sollen bei mir nicht lernen, einfach nur zu funktionieren. Sie sollen ihre eigenen Grenzen kennenlernen, Selbstvertrauen entwickeln und erleben, dass ihre Stimme zählt.

Gemeinschaft heißt nicht, dass alle gleich sein müssen

Im Sport treffen ganz unterschiedliche Menschen aufeinander. Genau darin liegt für mich eine seiner größten Stärken.

Der Schnellste kann dem Langsameren helfen. Ein zurückhaltendes Kind kann plötzlich eine Aufgabe übernehmen. Jemand, der bei einer Übung Unterstützung braucht, ist bei der nächsten vielleicht derjenige, der einem anderen zeigt, wie es geht.

Ich möchte Räume schaffen, in denen Unterschiede selbstverständlich sein dürfen und jeder etwas zur Gemeinschaft beitragen kann.

Und manchmal geht ein bisschen mehr, als man denkt

Ich möchte Menschen fordern. Aber nicht überfordern.

Ich möchte ihnen etwas zutrauen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, etwas beweisen zu müssen. Ich möchte Stärken sehen, bevor sie vielleicht selbst daran glauben.

Denn einer der schönsten Momente im Training ist für mich der Augenblick, in dem jemand kurz innehält und merkt:

Das habe wirklich ich geschafft.

Genau dafür mache ich diesen Beruf.